Die Taucherkrankheit ist ein Trauma, das durch das Ausperlen von verschiedenen Gasen (Stickstoff, Helium) im Gewebe bei einer schnellen Druckänderung (beim Auftauchen) entsteht. Zu den Symptomen des disseminierten Traumas zählen neben Schwindel noch Atemstillstand, Hör- und Sehverlust sowie Bewusstlosigkeit. Während des Tauchens wird Stickstoff in das Gewebe eingelagert, die Menge ist abhängig von der Tiefe und der Dauer des Tauchvorgangs.
Wird der einwirkende Druck auf den Körper wieder verringert (zum Beispiel beim Auftauchen), so gibt das Gewebe die eingelagerten Gase wieder frei. Bei einer zu starken Druckänderung kann es zu der Bildung von Gasblasen im Gewebe und im Blut kommen, diese können die Gewebestruktur nachhaltig schädigen.
Die Symptome der Taucherkrankheit werden in zwei verschiedene Kategorien eingeordnet. Bei Typ 1 treten nur leichte Symptome wie Schwindel, Muskel- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit und Hautemphysem auf. Bei Typ 2 kommt es zu schweren Symptomen, unter anderem mit neurologischen Ausfällen. Der komplette Hör- und Sehverlust, Paralysen und der Atemstillstand gehören zu den verbreitetsten Symptomen. Bei einem ganz schweren Verlauf kann diese Krankheit, die erst mit Schwindel begonnen hat sogar letzten Endes tödlich enden. Treten die ersten Symptome, wie zum Beispiel Schwindel auf, so sollten sich die Betroffenen umgehend behandeln lassen.
Um die Taucherkrankheit und deren Symptome, wie Schwindel und Atemstillstand zu vermeiden, sollte auf jeden Fall ein zu rasches Auftauchen verhindert werden. Die Taucher sollten am besten langsam und gleichmäßig auftauchen, damit sich die Gase aus dem Gewebe langsam lösen können. Sobald erste Zeichen, wie beispielsweise Schwindel oder Gelenkschmerzen auftreten, sollte ein Arzt benachrichtigt werden.
